Liebe PARTEIfreundinnen,

für Fans der Sprichwörter „Sieben auf einen Streich“, „zwei Fliegen mit einer Klappe“ und „gut gekämmt ist halb rasiert“ wird folgende Nachricht vorkommen als wenn der Geburtstag und Weihnachten auf den selben Tag fallen denn:

hiermit lädt euch euer allseits beliebter LaVo ein, nach Dortmund zu reisen, einen Landesparteitag zu veranstalten und eine Landesliste für die Landtagswahl 2027 aufzustellen.

Dazu treffen wir uns am Samstag, den 12. September 2026, im Union Gewerbehof Dortmund (Zugang über die Rheinische Straße 143, 44147 Dortmund).

Akkreditierung ab 12:00 Uhr
Beginn 12:30 Uhr

TOP 1: Eröffnung und Formalia
1.1 Begrüßung
1.2 Feststellung der satzungsgemäßen Ladung
1.3 Feststellung der Beschlussfähigkeit
1.4 Abstimmung über die Zulassung von Gästen, Presse und Bild-/Tonaufnahmen
1.5 Wahl der Tagungsleitung (Versammlungsleitung und Schriftführung)
1.6 Wahl der Wahlkommission(en)
1.7 Beschluss der Tagesordnung und der Geschäftsordnung

TOP 2: Wahl der Landesliste zur Landtagswahl 2027
2.1 Abstimmung über das Wahlverfahren
2.2 Vorstellung der Kandidatinnen
2.3 Wahlen
2.4 Ergebnisverkündung und Jubel

TOP 3: Der spannende Teil des Tages
3.1. Wahl von Ersatzschiedsrichterinnen für das Schiedsgericht
3.2. Anträge auf Satzungsänderung
3.3. Sonstige Anträge
3.4. Berichte von Dingen

TOP 4: Singen der PARTEI-Hymne

TOP 5: Sonstiges (nicht beschlussfähig)

TOP 6: Die Tagungsleitung schließt den LandesPARTEItag

Der Bezirksverband OWL stellt stellvertretend einen Antrag auf Auflösung des Kreisverbandes Düsseldorf. Es geht uns darum, dass es auf dem LPT eine breite Diskussion gibt, wie die auf Dauer unhaltbare Situation im KV der Landeshauptstadt gelöst werden kann. Der BezV OWL positioniert sich hier nicht eindeutig im Sinne einer Lösung, sondern versucht mit dem Gewicht des größten Gebietsverbandes in NRW diese Diskussion zu ermöglichen.

Zuständigkeitsprobleme für einen Neuanfang in DD könnten so aufgelöst werden.
Wenn niemand offiziell verantwortlich ist, sind alle GenossX (in DD) verantwortlich für einen Neustart!
Folgend die Antragsbegründung von GenossX aus Düsseldorf:

Antrag auf Auflösung des KV Düsseldorf
Wir bitten um Auflösung des Kreisverbandes Düsseldorf.

Begründung:
In den letzten Jahren gab es im Kreisverband unterschiedliche Auffassungen um die Ausrichtung des Verbandes, welche mit der Gründung einer viel kritisierten Fraktion ihren Höhepunkt fand. Bemühungen um eine Mediation sind gescheitert. Eine konstruktive Zusammenarbeit war aus diesem Grund unmöglich und lähmte den Verband.

Sämtliche Vorstandsmitglieder sind Ende 2025 zurückgetreten und der Kreisverband ist seitdem inaktiv.
Durch die Fraktionsbildung der Mandatsträgerin der PARTEI mit den Freien Wählern, der Tierschutzpartei und einem rechtskräftig verurteilten ehemaligen Neonazi, kam es zum endgültigen Zerwürfnis innerhalb des KV Düsseldorfs.

Die Fraktionsbildung sorgte nicht nur bundesweit innerhalb der PARTEI für Kritik, sondern erregte auch den Unmut und das Unverständnis der Öffentlichkeit. Organisationen und Linke Verbände kritisierten den KV Düsseldorf und die Ratsfraktion.

Das alles hatte zur Folge, dass sich keine GenossX mehr öffentlich zur PARTEI bekannten.
Der KV Vorstand existiert nicht mehr, einige Mitglieder haben aus Protest ihre Mitgliedschaft gekündigt und der Rest ist inaktiv.

Durch die Auflösung des KV Düsseldorf wird ein Signal an die Öffentlichkeit gesendet, dass die alten Strukturen aufgelöst sind.

Wenn sich irgendwann Ruhe in die Debatte um die Lobbyhorsing Fraktion eingestellt hat, dann kann an ein Neuanfang ohne Pferdemist gedacht werden.

PARTEIische Grüße

Ann-Christin Elpelt
Stellv. Vorsitzende
Die PARTEI Landesverband NRW

Am 08. und 09. November 2025 traf sich die glorreiche PARTEI NRW im ehrwürdigen Haus Erholung in Mönchengladbach – ein Name, der offensichtlich ironisch gemeint war, denn erholsam wurde exakt gar nichts. Pünktlich um zwölf Uhr eröffnete der Vorstand den Parteitag und begrüßte die Mitglieder, die zu diesem Zeitpunkt erstaunlich motiviert Aussagen. Vermutlich lag das an der Mischung aus Pflichtgefühl, politischer Übermotivation und Restalkohol vom Vorabend.

Formalia: Demokratie, aber bitte schnell

Nachdem festgestellt wurde, dass alle satzungsgemäß eingeladen wurden und niemand zufällig hereingestolpert war, durfte sogar die Presse rein – außer natürlich die verfickte BILD, die man schon aus Prinzip nicht mal auf einen Kindergeburtstag lassen würde. Auch Bild- und Tonaufnahmen waren erlaubt, denn niemand hatte etwas zu verbergen, außer höchstens seine eigentliche Motivation, an einem Samstagmittag Politik zu machen.Weiterlesen »

Der Zusammenschluss der Mandatsträgerin der Die PARTEI Düsseldorf im neu gewählten Stadtrat Düsseldorf in der sogenannten Ratsgruppe „Freie Wähler Tierschutz PARTEI“ unter Beteiligung des höchst umstrittenen Akteurs Torsten Lemmer stellt einen politischen wie moralischen Fehltritt dar. Die Entscheidung steht im klaren Widerspruch zu den politischen Grundsätzen und dem Selbstverständnis unserer Partei.

Die PARTEI basiert auf einem eindeutigen antifaschistischen Konsens. Jegliche Form der politischen Zusammenarbeit mit Akteuren, deren Positionen, Handlungen oder politische Vergangenheit im rechten oder rechtsextremen Spektrum verortet sind oder dort Anknüpfungspunkte aufweisen, ist mit diesem Grundkonsens unvereinbar. Das gilt unabhängig davon, ob solche Entscheidungen taktisch, organisatorisch oder formal begründet werden.

Die PARTEI wurde nicht gegründet, um Mandate zu verwalten oder Ausschussposten zu optimieren. Wer sich dabei mit alten und neuen Rechten in ein Boot setzt, rudert nicht nach links, sondern treibt in Richtung Bedeutungslosigkeit. Wir betonen daher: Die Entscheidung der Düsseldorfer Mandatsträgerin erfolgte trotz massivster Kritik aus dem Kreis der Mandatsträger*innen und des Landesverbandes. Unsere Grenzen sind hier nicht verhandelbar – auch nicht für Fraktionsstatus, Sitzungsgelder oder ein Stückchen vermeintlicher Einflussnahme. Eine Kooperation mit Personen, deren Vergangenheit in rechtsextremen Strukturen dokumentiert ist, kann und darf niemals als satirischer Akt, taktische Realpolitik oder „Experiment demokratischer Integration“ missverstanden werden. Antifaschismus ist keine Geschmackssache. Er ist unser kleinster gemeinsamer Nenner.

Der Landesvorstand NRW erklärt: Rechtsextreme und ihre Netzwerke sind Schmutz. Jede Form der Annäherung wird kategorisch ausgeschlossen – unsere Distanzierung ist absolut, endgültig und nicht verhandelbar. Alle uns zur Verfügung stehenden Mittel wurden eingeleitet.

Liebe GenossiX,

es ist soweit: Der Landesparteitag 2025 der Partei Die PARTEI NRW steht an! Diesmal laden wir euch nach Mönchengladbach ein!

Hochoffizielle Einladung zum Landesparteitag 2025 in Mönchengladbach:
Wann:
Samstag, 08.11.2025 UND Sonntag, 09.11.2025 jeweils ab 11 Uhr bis ca. 18 Uhr,
Wo:
Haus Erholung
Kaisersaal
Johann-Peter-Boelling-Platz 1
41061 Mönchengladbach

Die Akkreditierung der Stimmberechtigten beginnt an beiden Tagen ab 11 Uhr: Denkt an euren Personalausweis und am besten auch den formschönen PARTEI-Ausweis. Der Landesparteitag beginnt an beiden Tagen um 12 Uhr und wird sich der folgenden Tagesordnung widmen. Alle Tagesordnungspunkte, welche am Samstag bis 18 Uhr nicht behandelt wurden, werden am Sonntag ab 12 Uhr aufgerufen.
Tagesordnung:Weiterlesen »

Liebe Wähler*innen, Mitglieder und Leute in, um und aus Münster,

uns erreichten kürzlich über das Recherche-Kollektiv „Busters“ schwere Vorwürfe gegenüber einem unserer Direktkandidierenden in Münster.

Wir nehmen die Vorwürfe sehr ernst. Die vom Kollektiv recherchierten Vorwürfe stehen in keinem Kontext zu der PARTEI oder einer von der PARTEI organisierten Veranstaltung. Natürlich stehen wir dennoch im Austausch mit dem Recherche Kollektiv und unterstützen, sofern wir können. Zum jetzigen Zeitpunkt sind uns noch keine Vorfälle im PARTEI-Kontext bekannt.

Die Taten, die der für uns als Direktkandidaten aufgestellten Person vorgeworfen werden, sind nicht mit dem Grundgesetz und erst recht nicht mit unseren Werten als PARTEI vereinbar. Wir distanzieren uns ausdrücklich von sexistischem, gewaltsamem, übergriffigem und sonstigem menschenfeindlichem Verhalten. Um mögliche Betroffene zu schützen, haben wir deshalb alle Plakate des Kandidierenden entfernt. Da der Wahlvorschlag bereits im Juli durch den zuständigen Wahlausschuss zugelassen wurde, ist es uns leider rechtlich grundsätzlich nicht möglich, die Kandidatur zurückzuziehen. Als Partei prüfen wir, ob und welche Ordnungsmaßnahmen möglich sind.

Wir danken dem Recherche-Kollektiv Busters für ihre Arbeit.

Falls ihr selbst betroffen seid und Hilfe sucht, stehen euch das Hilfetelefon Sexuelle Missbrauch kostenfrei unter 0800 22 55 530 als Ansprechpartner*innen zur Seite.

Sollte es Betroffene in der PARTEI geben, könnt ihr euch gerne auch an unsere Antidiskriminierungsstellen wenden: antidis@die-partei-nrw.de oder antidis@die-partei.de

Der Landesvorstand NRW und Bundesvorstand von Die PARTEI